FAMILIE WINTER UND DER KLAUSEHOF

Unser Familienbetrieb

 

Wahrscheinlich seid ihr neugierig wer bei uns für was zuständig ist und wer sich um eure Wünsche, sowie Bestellungen kümmert. Arno hat die Landwirtschaft im Griff und fährt ein bis zweimal die Woche die Rewemärkte an, um die frischen Wurstwaren zu euch zu bringen.  

 
Sohn Andreas (Mitte) ist Metzgermeister und leitet die Produktion. Außerdem liefert er ebenfalls an die Rewemärkte aus. 
 
Irmgard die gute Hofseele kümmert sich um den Hofladen und die Wochenmärkte. 
 
Zu unserem Team gehören noch weitere Angestellte, denn alleine wäre es nicht zu schaffen. Sohn Steffen arbeitet in der Landwirtschaft und der Rest des Teams für die Metzgerei. 

Der Klausehof und wie er zu seinem Namen kam

 

Im Jahr 1811/12 trug Christian Klaus den Gedanken sein Wohnhaus baulich zu verändern. Nun befand sich aber der Glockenturm auf seinem Hause. Daher wurde ihm nahegelegt, dass er auf jeden Fall den alten Glockenturm in seinem Bauplan zu berücksichtigen habe. Das passte Christian Klaus ganz und gar nicht. Er wollte den Turm von seinem Haus entfernen. Aber alles Zureden war umsonst, weshalb Christian gerne persönlich die oberste Instanz, seine Durchlaucht Fürst von Isenburg, um Auskunft gebeten hätte. Dieser weilte aber gerade zu der Zeit in Paris. Also fand Christian nach langem Überlegen keinen anderen Ausweg, als selbst nach Paris zu wandern und sein Anliegen dem Fürsten vorzutragen. Es mochte ihm wohl klar sein, dass ein solches Vorhaben nicht ohne erhebliche Mühe durchzuführen war, denn Wege und Verkehrsverhältnisse vor über hundert Jahren waren nicht so bequem zu bereisen, wie es in heutiger Zeit der Fall ist.


Aber Christian schaffte es: Er erreichte Paris. Es gelang ihm, trotz seiner mangelnden Französischkenntnisse, Se. Durchlaucht zu finden. Ihm legte er nun seinen Plan bis ins kleinste Detail dar. Der Fürst hörte Christian Klaus mit Staunen über den festen Willen und das starke Rechtsgefühl des schlichten Bauern zu.


Nach Beendigung des Gesprächs machte der Fürst seinem Landsmann die Freude, sich in seinem fürstlichen Wagen die vielen Schönheiten in Paris anzusehen. Danach fragte der Fürst, " nun mein lieber Klaus, wie gefällt Ihnen Paris?" Worauf dieser antwortete, "es ist ja ganz schön hier in Paris, aber es gibt doch nur ein Oberreichenbach". Diese Antwort gefiel dem Fürst außerordentlich.
Und was war nun mit dem Glockenturm? - Den brauchte Christian Klaus nicht auf sein Haus bauen zu lassen.

Diese schöne kleine Anekdote trug maßgeblich dazu bei, dass der Hausname "Klause" für das Haus Nr. 5 entstand. Auch nach dem Umzug in die Fischborner Str. 18 im Jahre 1963 (näheres siehe Chronik) wurde der Hausname beibehalten. Im Jahr 2000 wurde er sogar Namensgeber für den Metzgereibetrieb, der sich von da an "Klausehof" nannte.

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